Deine Annahmen erforschen
Bevor wir Personas entwickeln, machen wir uns deine Annahmen bewusst.
So geht's:
- Beschreibe dein Projekt in 2-3 Sätzen unten
- Kopiere den Prompt in ChatGPT oder Claude
- Beantworte die 3 Fragen der KI (ca. 7 Min)
- Speichere die KI-Zusammenfassung im Textfeld
💡 Tipp: Nutze deine Diktierfunktion von deinem Rechner. Windows: Windows-Taste + H | MacOS: Öffne Systemeinstellungen > Tastatur > Diktierfunktion, aktiviere die Funktion und wähle Deutsch sowie einen Kurzbefehl (z. B. Fn-Taste zweimal drücken)
Ich mache einen Design-Thinking Prozess. Ich möchte meine Zielgruppe und den Problemraum besser verstehen.
DAS PROBLEM:
[Beschreibe hier das Problem in 2-3 Sätzen]
Stelle mir 3 präzise Fragen, die mir helfen, meine Annahmen über meine Zielgruppe zu reflektieren. Stelle eine Frage nach der anderen:
- Wer hat welches Problem?
- Welche persönlichen Erfahrungen habe ich damit?
- Was nehme ich über meine Zielgruppe an?
Nach meinen Antworten fasst du alle Erkenntnisse strukturiert zusammen.
Reflexion: Welche Annahme war dir vorher nicht bewusst?
Deine Persona erstellen
Aus deinen Annahmen entwickeln wir jetzt konkrete Personas.
✓ Deine Annahmen aus Schritt 1:
KONTEXT: Ich befinde mich in der Beobachtungsphase des Design Thinking und möchte Empathie für meine Zielgruppe aufbauen.
BRAINSTORMING ZUM PROBLEMRAUM:
[Wird automatisch eingefügt aus Schritt 1]
AUFGABE:
Erstelle drei unterschiedliche, detaillierte Personas, die dieses Problem auf verschiedene Weise erleben.
VERIFIKATION: Prüfe für jede Persona kritisch:
Spürt diese Person das Problem wirklich dringend genug, um aktiv nach einer Lösung zu suchen? Wenn nein, justiere nach.
FORMAT: Tabelle mit allen 3 Personas
📌 Optional: Lass die Personas diskutieren (Prompt an obigen anhängen)
Lass die drei Personas kurz diskutieren: Wer von euch braucht eine Lösung am dringendsten und warum? Jede argumentiert für sich.
Interview mit deiner Persona
Sprich jetzt mit deiner Persona wie mit einer echten Person.
✓ Deine Persona:
Du bist jetzt [Persona-Name]. Du verkörperst diese Person vollständig mit ihrer Persönlichkeit, ihren Frustrationen und ihrem Alltag.
Ich führe jetzt ein Design-Thinking-Interview mit dir über deine Herausforderungen.
Antworte authentisch aus deiner Perspektive, nicht generisch. Teile konkrete Beispiele aus deinem Alltag.
💡 Power-Tipp: Nutze die Sprachfunktion!
Deine Positionierung auf den Punkt
Aus den Interview-Erkenntnissen formulieren wir jetzt deine Positionierung.
✓ Erkenntnisse aus dem Interview:
Basierend auf dem Interview mit [Persona-Name]: Priorisiere meine wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview. Beziehe weitere Erkenntnisse aus dem Interview selbständig mit ein: [Wird automatisch eingefügt aus Schritt 3] 1. Was ist die KERN-FRUSTRATION, die ich löse? 2. Formuliere einen Positionierungs-Satz nach diesem Muster: "Ich helfe [ZIELGRUPPE], [PROBLEM zu lösen], damit [GEWÜNSCHTES ERGEBNIS]." 3. VERIFIKATION: - Würde [Persona-Name] sich in diesem Satz wiedererkennen? - Ist das Problem dringend genug? - Ist das Ergebnis konkret genug? 4. Falls nein: Überarbeite den Satz mit den Erkenntnissen.
Lösungen entwickeln mit KI-Mentor
Wähle einen Mentor oder Framework, um neue Perspektiven auf deine Challenge zu bekommen.
✓ Deine Kern-Frustration:
Du übernimmst die Rolle des Mentors [Mentor-Name], bekannt für [Expertise]. Verkörpere diese Perspektive vollständig – denke, argumentiere und rate aus dieser Sicht. Ich werde dich um Rat für meine unternehmerische Herausforderung bitten. --- Meine zentrale Herausforderung lautet: [Kern-Frustration aus Schritt 4] Welche 3-5 unkonventionellen Lösungsansätze würdest du mir empfehlen? Priorisiere sie nach Impact und Umsetzbarkeit.
💡 Folgefragen für tiefere Insights
Interview-Leitfaden für echte Menschen
Erstelle strukturierte Fragen, um deine Zielgruppe im echten Leben zu interviewen.
✓ Deine Persona aus Schritt 2:
Erstelle einen strukturierten Design Thinking Interview-Leitfaden (15 min) um die Zielgruppe zu interviewen.
MEINE ZIELGRUPPE:
[Persona aus Schritt 2]
STRUKTURIERUNG:
- Warm-Up (2min)
- Exploration aktuelles Verhalten und Schmerzpunkte mit emotionalen Fragen und 5-Why-Prinzip (10min)
- Zukunftsvision (3min)
ANFORDERUNGEN:
- 5-7 offene, verhaltensbasierte Hauptfragen (keine Ja/Nein, keine Suggestivfragen)
- Jede Hauptfrage braucht 2-3 Vertiefungsfragen
- Interviewer-Notizen (worauf achten, was vermeiden)
- Ton: empathisch, neugierig, Du-Form, keine Fachbegriffe
- Berücksichtige unterschiedliche Sub-Zielgruppen (z.B. Teams) und Verständnis (Tech-Affinität)
FORMAT: Tabelle mit Spalten: Phase | Frage | Vertiefungsfragen | Interviewer-Notizen
Von der Lösung zur Kommunikation
Entwickle authentische Posts oder Video-Konzepte mit einem starken Hook.
✓ Dein Lösungsansatz aus dem Mentoring:
📚 Die 5 Hook-Typen (Erinnerung)
- 1. Persönliche Erkenntnis: "Letzte Woche habe ich etwas gelernt, das alles verändert hat..."
- 2. Provokante These: "Unpopular opinion: Die meisten Social Entrepreneurs scheitern nicht an ihrer Idee..."
- 3. Konkrete Situation: "Gestern im Kundengespräch ist etwas passiert..."
- 4. Überraschende Statistik: "85% der Purpose-driven Startups scheitern nicht an der Finanzierung..."
- 5. Offene Frage: "Wann hast du zum letzten Mal deine Annahmen hinterfragt?"
Post-Struktur: Hook → Story/Kontext → Erkenntnis → Einladung
Schritt 1: Deine Basis-Infos für Hooks
Schritt 2: 3 Hook-Vorschläge generieren (5 Min)
KONTEXT: Ich bin [deine Rolle]. Meine Zielgruppe sind [Persona]. PROBLEM, DAS ICH LÖSE: [Kern-Frustration] MEIN LÖSUNGSANSATZ: [Lösungsansatz] AUFGABE: Entwickle 3 verschiedene Hook-Vorschläge für einen LinkedIn-Post. Nutze 3 unterschiedliche Hook-Typen: 1. Persönliche Erkenntnis 2. Provokante These 3. Konkrete Situation 4. Überraschende Statistik 5. Offene Frage Gib mir für jeden Hook: - Den Hook-Typ - Den konkreten Hook (1-2 Sätze) - Eine kurze Begründung, warum dieser Hook für meine Zielgruppe funktioniert FORMAT: Nummerierte Liste
Schritt 2: Hook auswählen & Post entwickeln (15 Min)
Ich möchte mit Hook Nummer [1/2/3] weitermachen.
Entwickle jetzt einen vollständigen LinkedIn-Post nach dieser Struktur:
Hook (1-2 Zeilen)
[Leerzeile]
Story/Kontext (3-5 Zeilen) - eine konkrete Geschichte oder Situation
[Leerzeile]
Erkenntnis/Lesson (2-3 Zeilen) - was bedeutet das?
[Leerzeile]
Einladung/Frage an Community (1-2 Zeilen)
WICHTIG:
- Schreib in der Ich-Perspektive
- Nutze kurze Sätze und Absätze für LinkedIn-Lesbarkeit
- Bleibe authentisch, nicht werblich
- Maximal 150 Wörter
Zeige mir danach auch eine kurze Analyse:
- Welches Bedürfnis spricht dieser Post an?
- Welche Reaktion könnte er auslösen?
Workflow-Tipps für die Praxis:
- ✅ Iteriere mehrfach: Der erste Output ist nie der beste. Nutze 2-3 Verfeinerungs-Runden.
- ✅ Voice-to-Text für Authentizität: Sprich deinen Post laut auf, dann lass ihn strukturieren.
- ✅ KI ist Sparringspartnerin: Die KI hilft beim Strukturieren. Du bringst die persönliche Note.
- ✅ Speichere deine besten Prompts: Wenn ein Prompt gut funktioniert, speichere ihn als Template.
Dein nächster Schritt – Die 15% Solution
Was ist die kleine Aktion, die du diese Woche noch umsetzen kannst?
Was sind deine 15%?
Eine kleine, erste Aktion, die du:
- ✅ Ohne großes Budget umsetzen kannst
- ✅ Ohne Erlaubnis von anderen brauchst
- ✅ Diese Woche noch starten kannst
Beispiele:
- • Ein KI-Interview mit meiner Persona führen
- • Meinen Positionierungssatz mit 3 Personen testen
- • Einen LinkedIn-Post mit KI entwickeln und posten
- • Eine Prompt-Bibliothek anlegen
Dein persönlicher KI-Workflow nach dem Workshop:
- Speichere deine Best Prompts – Eigene Prompt-Bibliothek anlegen
- Etabliere Routinen – z.B. jeden Montag: LinkedIn-Post mit KI
- Bleib am Ball – KI-Tools entwickeln sich weiter
- Community – Tausche dich aus, experimentiere weiter
💾 Vergiss nicht: Exportiere deine Ergebnisse oben rechts!